impressum

datenschutz

ÜBER UNS

integrationsplattform

Integrationspreis

spenden

Förderverein

Bilder & Berichte

KONTAKT

Bilder & Berichte

02.03.2019 | Gesucht: Vorbildliche Projekte für Senioren

29.10.2018 | Schatzkinder-Café: Damit Inklusion Normalität wird

Integrationspreis der Schwabacher Integrationsstiftung geht an das Familienzentrum Känguruh und die Frühförderung der Lebenshilfe

Bericht vom Schwabacher Tagblatt veröffentlicht auf nordbayern.de:

 

SCHWABACH - Der Integrationspreis der Schwabacher Integrationsstiftung ist am Freitag an die Organisatoren des "Schatzkinder-Cafés" im Familienzentrum "Känguruh" überreicht worden. Im Rahmen einer Feierstunde im Evangelischen Haus hat Känguruh-Chefin Eva Karl Urkunde und Scheck erhalten. "Mit den 5000 Euro werden wir unsere Angebote noch ausbauen", kündigte sie an.

 

Seit 2016 treffen sich im Schatzkinder-Café regelmäßig Eltern mit Kindern mit und ohne Behinderung, um gemeinsam zu spielen, zu singen, zu toben und die Welt zu entdecken. Ein offener inklusiver Spielenachmittag. Dafür arbeitet das Familienzentrum an der Walpersorfer Straße eng mit der Interdisziplinären Frühförderung der Lebenshilfe Schwabach-Roth zusammen. Deren Leiter Werner Schemm ist ebenfalls ausgezeichnet worden. "Ein beispielhafter Beitrag zur Inklusion in Schwabach, der das Zusammenleben in der Stadtgesellschaft verbessert", so die Jury.

 

"Wir wollen die Schätze entdecken", fasste Eva Karl das Ziel ihrer Initiative zusammen, "die in jedem Kind stecken". Sie hat das Schatzkinder-Café auch aufgrund eigener Erfahrungen ins Leben gerufen: "Ich bin mit einem geistig behinderten Bruder aufgewachsen. Inklusion ist für mich ein Herzensthema, um Barrieren abzubauen."

 

 

Ehrengast Verena Bentele

Der Integrationsstiftung war ein echter Coups gelungen. Für die Festrede hatte Beirats-Vorsitzender Richard Schwager mit Verena Bentele die ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung gewinnen können. Die von Geburt an blinde VdK-Vorsitzende sah im Schatzkinder-Café eine Initiative, "die Inklusion in Schwabach erlebbar und zu einem positiven, fröhlichen und liebenswerten Thema macht".

 

Für die zwölffache Paralympicssiegerin im Skilanglauf bietet gelungene Inklusion "Riesenchancen für die Gesellschaft". Wie die Erfahrungen der Schatzkinder zeigten, "profitieren nämlich alle Kinder davon", erklärte sie. "Denn jeder hat einen besonderen Förderbedarf, er ist nur unterschiedlich ausgeprägt."

 

Verena Bentele sprach sich dafür aus, Menschen nicht nach ihren Defiziten zu sortieren und einzuordnen, sondern immer ganzheitlich zu betrachten. "Dann kann Inklusion bewirken, dass ein Leben so verläuft, wie es nicht vorhersehbar war." Bei gemeinsamen Aktivitäten miteinander und voneinander zu lernen, fügte Bentele hinzu, erhöhe schließlich die Erfolgschancen in der Gruppe. "Und es ist die Leistung der Gruppe, die zählt", so Bentele. Auf diese Weise nütze Inklusion besonders, wenn sie zur Normalität werde. "Dann ermöglicht sie den Blick auf jeden einzelnen Menschen, woraus man neue Dinge erfahren und lernen kann."

 

 

Jeden ersten Freitag im Monat

Laut Eva Karl hat das Inklusive Familiencafé "Schatzkinder" mittlerweile viele Stammgäste, die sich jeden ersten Freitag im Monat zwischen 15 und 17 Uhr im Familienzentrum zum gemeinsamen Spielen und zum Austausch treffen. Dabei habe sich inzwischen ein fester Ablauf des Nachmittags im wahrsten Sinn des Wortes eingespielt. Jedes einzelne Kind wird mit dem "Schatzkinder-Song" als "Schatz" begrüßt. Danach kann nach Herzenslust in Bällen gebadet, gespielt, das Sinnesangebot im Bewegungsraum entdeckt oder je nach Alter auch etwas gebastelt werden.

 

 

Vertraute Atmosphäre

Die zahlreichen Gespräche unter den Eltern in der Pause sind für Eva Karl und das Team ein Indiz für die vertraute Atmosphäre, die mittlerweile zwischen den Besuchern entstanden ist. Im Schatzkinder-Café arbeiten die Känguruh-Erzieherinnen Nadine Jedzik und Heidi Gehret mit pädagogischem Personal der Lebenshilfe zusammen. Die Heilerziehungspflegerin Susanne Böhm sowie die Psychologin Katharina Glaser verstärken das Team. Werner Schemm forderte die Gäste der Stiftung auf zu helfen, Inklusion in den Alltag weiterzutragen und so ein Netzwerk zu knüpfen. "Das Café ist ein Baustein in diesem Netzwerk", so Schemm.

 

 

Weitere Projekte

Der Festabend bot die Gelegenheit zur Vorstellung eines zweiten Inklusions-Projekts in Schwabach, das bereits seit Inkrafttreten des "Bayerischen Gesetzes zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindergärten" im Jahre 2006 läuft. Marita Heiß-Hertle ist Leiterin des "MatZe", des Familienzentrums der Evangelischen Kirche St. Matthäus im Eichwasen. Dort und in der evangelischen Kita in der Bahnhofstraße werden Kinder mit und ohne Behinderung ebenfalls gemeinsam gefördert und betreut.

 

Heiß-Hertle schilderte den Alltag dort, machte die Unterstützung durch zusätzliche Therapeuten deutlich, wies auf die Finanzierung durch den Bezirk Mittelfranken hin und erklärte die Haltung des Personals in den beiden Einrichtungen. "Wir stimmen unser Konzept jeden Tag neu auf die Bedürfnisse der Kinder ab", so Heiß-Hertle.

 

Mit dem Preis wolle die Integrationsstiftung beispielhaft Projekte auszeichnen und sie transparent machen, so Richard Schwager, "um andere zu ermutigen, die sich in Schwabach für Inklusion einsetzen wollen". Schließlich müsse man Schwache, Kranke und Behinderte verstärkt einbinden und mitnehmen, so der ehemalige Stadtkämmerer.

 

Oberbürgermeister Matthias Thürauf machte als Schirmherr auf eine "Gratwanderung" aufmerksam. "Es besteht die Gefahr der Überforderung auf beiden Seiten", erklärte er, sah dafür in Schwabach aber keinerlei Anzeichen. "Beides sind gute Projekte.".

Vergabe des Integrationspreises (von links): Heidi Gehret und Susanne Böhm (beide Känguruh), Richard Schwager (Integrationsstiftung), Nadine Jedzik (Känguruh), Bernd-Dieter Jesinghausen (Gründer der Integrationsstiftung), VdK-Präsidentin Verena Bentele, OB Matthias Thürauf, Eva Karl (Känguruh-Leiterin) und Werner Schemm (Leiter der Frühförderung der Lebenshilfe).

© Foto: Robert Schmitt

23.10.2017 | Integraktionstag am 25.10.2017

23.10.2017 | Integrationspreis verliehen

09.05.2017 | Photokoll – Workshop der Integrationsstiftung

zum Thema »Integration von Flüchtlingen in den regionalen Arbeitsmarkt – Probleme und Lösungsansätze«

04.04.2017 | Eindrucksvolle "Offensive für den Stiftungsgedanken"

28.03.2017 | Zeichen der solidarität

28.03.2017 | Eine sache für jahrhunderte

21.03.2017 | Schwabacher Stiftungstag am Samstag, dem 1. April

Man mag es kaum glauben. In Schwabach arbeiten 22 gemeinnützige Stiftungen. Ein guter Grund, diese Stiftungen und ihre Bedeutung in Vergangenheit und Gegenwart im Rahmen des Stadtjubiläums vorzustellen. Am Samstag, dem 1. April 2017 wird dies bei einem „Schwabacher Stiftungstag“ im Bürgerhaus der Fall sein. Träger der Veranstaltung ist die Hospitalstiftung in Partnerschaft mit der Bürgerstiftung Unser Schwabach. Die Organisation liegt in den Händen des früheren Stadtkämmerers Richard Schwager.

Was bietet der Stiftungstag? Einerseits haben die Stiftungen hier die Möglichkeit, ihre Zielsetzungen und ihre Arbeit vor zu stellen. Und andererseits besteht die einmalige Gelegenheit für die Bevölkerung, sich aus erster Hand zu informieren, welche gemeinnützigen Projekte von den Stiftungen gefördert und welche Hilfen in Notlagen gegeben werden können, aber auch wer Zuwendungen von Stiftungen bekommen kann. Und wie man in Stiftungen ehrenamtlich mitarbeiten kann.

Dazu gibt es eine Reihe von Vorträgen rund um die Gründung oder die Beteiligung an Stiftungen. Wie können Stiftungen im Testament bedacht werden, wie kann man selbst eine Stiftung ins Leben rufen? Infolge der Zunahme von Ein- oder Zweipersonenfamilien haben immer mehr Personen keine direkten Erben und denken darüber nach, einen Teil ihres Vermögens dauerhaft für sinnvolle gemeinnützige Zwecke einzusetzen. Wie das geht und welche steuerlichen Vorteile das bietet, darauf gibt es beim Stiftungstag am 1. April in der Zeit von 10.30 Uhr bis 14 Uhr eine Antwort.

Richard Schwager hat zum Stiftungstag eine 36seitige Broschüre herausgegeben, in der die einzelnen Stiftungen vorgestellt werden und über das Veranstaltungsprogramm informiert wird. Die Broschüre liegt unter anderem im Bürgerbüro auf und kann unter www.schwabach.de heruntergeladen werden.

 

15.03.2017 | Breit streuen, gezielt fördern

11.03.2017 | Neue Stiftung für die Heimatforschung

07.03.2017 | Einladung zum Stiften gehen

07.03.2017 | Stiftungen in und für schwabach

01.03.2017 | Jahresbericht 2016

Jahresbericht der Integrations-Stiftung Schwabach.

01.03.2017 | Jahresbericht Projektarbeit 2016 Förderverein für Integrationsarbeit

Jahresbericht 2016 mit Rückblick auf durchgeführte Projekte 2016 und geplante Projekte für das Jahr 2017.

15.02.2017 | gute ideen und menschen, die sie umsetzen

Projekt der Integrations-Stiftung Schwabach: Vorschläge zur Eingliederung von Flüchtlingen vorgestellt. - Wie integriert man Flüchtlinge am besten in den Schwabacher Arbeitsmarkt? Mit dieser Frage beschäftigen sich Unternehmen, Studierende, Flüchtlinge und Politiker in einem Workshop. Jetzt wurden im Rathaus die Ergebnisse präsentiert: viele gute Ideen, die bald umgesetzt werden sollen.

08.10.2016 | gute tonlage dank neuer instrumente

06.06.2016 | schwabacher integrationspreis erstmals verliehen

Die Intergrations-Stiftung Schwabach hat Anfang Juni erstmals unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Matthias Thürauf den Schwabacher Integrationspreis verliehen. Diesen hat der FC Franken 08 Schwabach erhalten, der bayernweit einzigartig ein Fußballteam aus minderjährigen Flüchtlingen organisiert und betreut und das seit September 2015 an der Verbandsrunde der U 19- Junioren teilnimmt. Die Stiftung hat als Preisgeld einen Scheck über 5000 Euro bereit gestellt.

 

Der Integrationspreis wurde im feierlichen Rahmen im Evangelischen Haus verliehen. Der Vorsitzende des Stiftungsbeirates Richard Schwager konnte hierzu nahezu einhundert Persönlichkeiten aus Verbänden, Vereinen und aus dem öffentlichen Leben begrüßen, unter ihnen MdL Helga Schmitt-Bussinger, Altoberbürgermeister Hartwig Reimann und Altbürgermeisterin Rosy Stengel. Oberbürgermeister Matthias Thürauf beleuchtete in seiner Ansprache insbesondere die erforderlichen Rahmenbedingungen aus kommunaler Sicht, um Integration gelingen zu lassen. Ganz am Anfang stehe die Sprache, um sich im Alltagsleben und an der Arbeitsstelle verständigen zu können.

 

Eine engagierte Laudatio für den Preisträger hielt der stellvertretende Vorsitzende des FCN-Aufsichtsrates Stefan Müller. „Wer könnte den Prozess der Integration, der Annäherung, der gegenseitigen Auseinandersetzung und der Kommunikation besser begleiten als ein Sportverein?“, fragte Müller. Der FC Franken sehe den Zuzug von Kriegsflüchtlingen nicht als Beeinträchtigung, sondern als Bereicherung und sei bayernweit ein Vorbild. Deutlich bezog der Club-Repräsentant auch Stellung gegen ausländerfeindliche Strömungen in der politischen Diskussion am Beispiel des Nationalspielers Jerome Boateng.

 

Richard Schwager, Matthias Thürauf, Stefan Müller und der Gründer der Integrations-Stiftung Bernd-Dieter Jesinghausen überreichten den Preis unter großem Beifall an den Vorsitzenden des FC Franken Stephan Kreppner und an Betreuer Franz Speer. Diese wurden von den jungen Flüchtlingen des   Fußballteams begleitet.

 

In der kurzweiligen Feierstunde wurden auch drei andere gelungene Integrationsprojekte aus Schwabach vorgestellt. Für ein Kooperationsprojekt des AWO-Kindergartens „Wunderland“ mit Senioren des Hermann-Vogel-Pflegezentrums interviewte Jürgen Karg die Kindergartenleiterin Bettina Reithelshöfer und die stellvertretende AWO-Kreisvorsitzende Christine Heller.  Dr. Rezarta Reimann stellte im Gespräch mit Caroline Garkisch und Anika Emmermacher das Projekt „Unter 7 – Über 70“ vor. Kinder musizieren für pflegebedürftige Menschen im Pflegeheim Am Wehr und im Hans -Herbst-Haus. Evi Grau-Karg schließlich stellte sich als Gründerin des „Asyl-Cafés“ den Fragen von Knut Engelbrecht, und berichtet über die Arbeit , die Sorgen und Probleme  aber auch die vielen schönen Erfahrungen, die sich aus der täglichen Betreuungsarbeit von vielen ehrenamtlichen Helfern mit den geflüchteten Menschen ergeben.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung mit Julia Freydank und Ludwig Peschik von zwei jungen Künstlern der Adolph-Henselt-Musikschule auf dem Flügel.

 

Foto: Jürgen Karg

Richard Schwager interviewt Betreuer Franz Speer, rechts daneben mit Urkunde und Preisscheck der FC-Franken-Vorsitzende Stephan Kreppner. Hinter dem Fußballteam links Laudator Stefan Müller und Oberbürgermeister Matthias Thürauf, rechts hinten der Gründer der Integrations-Stiftung Bernd-Dieter Jesinghausen.

06.06.2016 | Bericht in den Nürnberger Nachrichten

06.05.2016 | Jahresbericht 2015

Integrations-Stiftung Schwabach - Jahresbericht 2015

 

Mit Beginn des Jahres 2015 hat die Stiftung ihre Arbeit aufgenommen. Die erste Vorstandssitzung fand am 02.02.2015 statt, zur konstituierenden Sitzung kam der  Stiftungsbeirat am 18.02.2015 zusammen und die Stiftung wurde am 19.02.2015 im Rathaus der Stadt Schwabach der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Vorstand beschäftigte sich im ersten Jahr insbesondere mit der Konzeption seiner Arbeit, dem Aufbau der Stiftungsorganisation und der Besetzung der Gremien. Erste Stiftungsprojekte wurden begonnen, Kooperationen initiiert und ein  Standort in der Benkendorferstraße 9 eingerichtet. Großen Zeit- und Arbeitsaufwand erforderte die Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Nürnberg, welche wir schließlich am 27.11.2015 erhielten. Ohne die Gemeinnützigkeitsfeststellung konnten wir satzungsgemäß keine Vermögensdispositionen treffen und kein Bankkonto eröffnen. Ohne Bankkonto konnten wir keine öffentlichen Kontaktdaten wie Telefon oder Homepage einrichten (mit Ausnahme der Adresse, die jedoch nirgends verzeichnet war). Dies behinderte unsere Arbeit nicht unerheblich.

 

1. Vorstand

Der Vorstand wurde zum Jahresende auf vier Personen erweitert. Zu Beginn bestand er aus Herrn Bernd-Dieter Jesinghausen als Vorsitzendem, Frau Dr. Anja Ellrich als stellvertretender Vorsitzender und Herrn Dr. Martin Böhmer als Vertreter der Bürgerstiftung Unser Schwabach. Nach seinem Ausscheiden übernahm mit Wirkung vom 01. Januar 2016 Herr Werner Sittauer vom Stiftungsrat der Bürgerstiftung diese Position. Zum gleichen Zeitpunkt wurde Herr Prof. Dr. Walter Niehoff als weiteres Mitglied vom Stifter in den Vorstand berufen.

Der Vorstand traf sich im Laufe des Jahres zu acht Vorstandssitzungen, zu denen die Mitglieder des Stiftungsbeirats regelmäßig als Gäste eingeladen waren. In diesem Kreise wurden die Organisation, die Satzung und die Besetzung des Fördervereins vorbereitet. Ziel des Fördervereins für Integrationsarbeit „Gemeinsam leben in Schwabach“ ist es, die operative Bearbeitung und Betreuung von Integrationsprojekten in Schwabach für die Stiftung zu übernehmen.

Mit einem Logo-Wettbewerb, an dem Schwabacher Schulen teilgenommen haben, begannen die ersten Schritte zum Aufbau einer Homepage, die jedoch nicht zuletzt aufgrund der oben beschriebenen Gemeinnützigkeitsfeststellungsprobleme erst im Frühjahr 2016 unter www.integrationsstiftung-schwabach.de freigeschaltet werden konnte.

 

2. Stiftungsbeirat

Satzungsgemäß berät und kontrolliert der Stiftungsbeirat den Vorstand. Seine Stellung entspricht vergleichsweise dem Aufsichtsrat einer Kapitalgesellschaft. Im ersten Arbeitsjahr entstand eine hilfreiche, konstruktive Zusammenarbeit und Ergänzung. Zum Vorsitzenden des Stiftungsbeirats wurde Herr Richard Schwager berufen, als stellvertretender Vorsitzender Herr Dr. Christian Ellrich und als weitere Mitglieder Frau Dr. Rezarta Reimann sowie Herr Knut Engelbrecht und Herr Prof. Dr. Martin Abraham.

Herr Schwager übernahm die Verantwortung für die Organisation und Betreuung des jährlichen Stiftungspreises, der im Sommer 2016 erstmals vergeben wird.

 

3. Förderverein für Integrationsarbeit „Gemeinsam leben in Schwabach“

Nach seiner Satzung ist er ein selbständiger und unabhängiger gemeinnütziger Verein, er hat seinen Sitz ebenfalls in der Benkendorferstr. 9.  Der Vorstand besteht aus fünf Personen: der Vorsitzenden Dr. Rezarta Reimann, den beiden stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Anja Ellrich und Harald Bergmann sowie den Mitgliedern Lina Rühl und Oliver Blum. Der Vorstand kann einen Beirat berufen. Dies ist noch nicht geschehen.

Der Förderverein erhält ein jährliches Budget von der Integrations-Stiftung, um Förderprojekte zu unterstützen oder eigene Integrationsprojekte im Sinne seiner Satzung aufzusetzen. Darüber hinaus ist er auf Spenden und Sponsoren angewiesen. Die Satzungsziele entsprechen den Satzungszielen der Integrations-Stiftung. Der Vorstand hat Förderrichtlinien erarbeitet, nach denen er eingehende Anträge auf Förderung prüft und beurteilt.

Aufgrund der oben beschriebenen Gemeinnützigkeitsfeststellungsprobleme verzögerte sich auch die Gründung des Vereins bis kurz vor dem Jahresende 2015. Die Homepage konnte ebenfalls erst im Frühjahr 2016 unter www.foerderverein-integration-sc.de freigeschaltet werden.

 

4. Integrationsprojekte

Im Jahr 2015 wurden bereits erste Förderprojekte begonnen.

Seit 2015 unterstützt die Integrations-Stiftung in enger Zusammenarbeit mit dem evangelischen Matthäuszentrum im Stadtteil Eichwasen und der Christian Maar Schule ein Förderprojekt, in dem Schulkinder mit besonderem Förderbedarf nach Schulschluß wöchentlich von Integrationspaten individuell betreut und unterstützt werden. Gefördert werden Kinder mit und ohne Migrationshintergrund. Das Projekt ist erfolgreich angelaufen und wird auch in diesem Jahr fortgesetzt.

70 Grundschüler der Luitpoldschule haben sich im Rahmen einer eintägigen „Kinder-Uni“ zusammen mit zwei Professorinnen der Evangelischen Hochschule in Nürnberg mit dem Thema „Inklusion“ beschäftigt. Aufgrund der positiven Resonanz soll diese Veranstaltung 2016 an einer weiteren Schule als „Kinder-Uni“ fortgesetzt werden.

 

Ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule in Nürnberg (Frau Prof. Dr. Brendebach) und der Lokalen Allianz für Demenz wurde ein Aktionstag „KIDZ“ als  „GenerAktionstag“ geplant und organisiert. Hier konnten Schulkinder über den Umgang mit Demenz lernen. Darüber hinaus wurden Vorträge und Diskussionen als offene Veranstaltung durchgeführt und abends der Film „Honig im Kopf“ vorgeführt und diskutiert. Der Aktionstag diente der altersübergreifenden, öffentlichen Beschäftigung mit einem sensiblen zunehmenden Problem in der Bürgerschaft. Stattgefunden haben die Veranstaltungen des „Generaktionstags“ im Februar 2016.  Die positive öffentliche Resonanz war überaus positiv und es wurde mehrfach der Wunsch nach Wiederholung geäußert.

Unter dem Namen „Aus Fremden werden Freunde“ liegt seit Jahresende ein Antrag des Stadtjugendrings vor. Es sollen Freizeitangebote für Flüchtlingskinder in Notunterkünften entwickelt und finanziert werden. Der Antrag befindet sich aktuell noch in Prüfung.

Im Rahmen eines Praxisseminars des Lehrstuhls für Soziologie und empirische Sozialforschung der Friedrich-Alexander Universität in Nürnberg haben sich Studentinnen und Studenten mit Integrationsthemen für die Schwabacher Bürgerschaft auseinander gesetzt und konkrete Vorschläge für die Arbeit der Integrations-Stiftung sowie des Fördervereins gemacht. Seit dem Wintersemester läuft ein weiteres Praxisseminar, in dem Vorschläge erarbeitet werden, wie die Qualifizierung und Integration von Migranten in den lokalen Arbeitsmarkt unterstützt werden kann.

 

5. Finanzen

Erst mit Zugang der Gemeinnützigkeitsfeststellung durch das Zentralfinanzamt in Nürnberg war es möglich, das Vermögen der Integrations-Stiftung auf ein eigenes Bankkonto einzuzahlen. Bis zum 28.12.2015 lag es auf einem Konto der Bürgerstiftung, die es treuhänderisch verwaltete.

 

Das Vermögen betrug EUR 1 000 000,00

Spendenaufkommen betrug EUR 40 000,00

 

Ausgabenkonto

EUR 440,30 Jahresabschluß 2014

EUR 500,00 Gutscheine Logowettbewerbteilnehmer

EUR 1637,10 Agentur Black Rabbit

EUR 0,18 Kontoabschluß

 

Kontostand 31.12.2015

EUR 37.422,42 für die operative Stiftungsarbeit verfügbar

 

Im Namen des Stiftungsvorstands  bedanke ich mich bei allen, die im Anlaufjahr die Stiftung und ihre Arbeit ideell, finanziell und praktisch unterstützt haben. Besonderen Dank möchte ich der GEWOBAU mit ihrem Geschäftsführer Harald Bergmann sowie der Bürgerstiftung Unser Schwabach mit ihrem Vorsitzenden Dr. Martin Böhmer für ihre Hilfe und Unterstützung in vielen kleinen und großen Dingen sagen. Ohne sie wäre die Arbeit der Stiftung, so wie berichtet, nicht möglich gewesen.

 

Schwabach, 24.04.2016

Bernd-Dieter Jesinghausen

2016.04 & 03 | Integrationspreis

2016.01 | Integrations-Stiftung Aufbauphase abgeschlossen

2015.12 | Ausbildung schützt vor abschiebung

9.11.2015 | Integrations-Stiftung erweckt wissenschaftliche Aufmerksamkeit

SCHWABACH. Die Zielsetzung und der Aufbau der unter dem Dach der Bürgerstiftung vor einiger Zeit gegründeten Integrations-Stiftung stehen im Fokus wissenschaftlicher Arbeit. Die ersten Monate der Stiftung wurden durch Praxisseminare des Lehrstuhls für Soziologie und Empirische Sozialforschung an der Friedrich-Alexander-Universität begleitet.

 

Unter Anleitung des Dozenten Prof. Dr. Martin Abraham beschäftigte sich ein Projektteam mit vier Studentinnen und Studenten mit der Identifikation von Tätigkeitsfeldern für die Integrations-Stiftung Schwabach. Die Untersuchung wurde kürzlich im Goldenen Saal vorgestellt. Die Studierenden empfehlen den Stiftungsverantwortlichen, sich auf die Förderung von Integrationsprojekten für Senioren, für Menschen mit Behinderung und Menschen mit Migrationshintergrund zu konzentrieren. Dabei sollte mit kleineren Projekten und Kooperationen begonnen werden.

 

Ein weiteres vierköpfiges Team erarbeitete Empfehlungen zum Aufbau des kürzlich ins Leben gerufenen Fördervereins als operative Einheit der Integrationsstiftung. Diese Ratschläge sind teilweise bereits in die Satzung des Vereins eingeflossen. Zentrales Thema waren allerdings Überlegungen, wie qualifizierte Ehrenamtliche für die angestrebten Projekte gewonnen werden können.

 

Im kommenden Wintersemester will der Lehrstuhl in einem weiteren Praxisseminar Vorschläge erarbeiten, wie auf örtlicher Ebene die Qualifizierung und Integration von Migranten für den Arbeitsmarkt durch Fördermaßnahmen der Stiftung unterstützt werden kann.

 

2015.11 | Integrationspaten

2015.10 | Praxisseminar Integrations-stiftung

2015.10 | Kinder-Uni

7.10.2015 | Förderverein für Integrationsarbeit gegründet

SCHWABACH.  „Gemeinsam leben in Schwabach“. Das ist der Name des kürzlich gegründeten Fördervereins für Integrationsarbeit e.V., der in enger Zusammenarbeit mit der Integrations-Stiftung Integrationsprojekte in Schwabach initiieren, fördern und durchführen soll.

 

Zur ersten Vorsitzenden wurde Frau Dr. Rezarta Reimann gewählt, ihre Vertreter sind  Harald Bergmann, der zugleich Schatzmeister ist, und Frau Dr. Anja Ellrich. Zu Beisitzern wurden Frau Lina Rühl und Oliver Blum bestimmt. Der Verein verfügt damit über eine schlagkräftige und beruflich erfahrene Spitze.

 

So wie die Integrations-Stiftung selbst, soll  der Förderverein die Integration und das Zusammenleben aller Bevölkerungsgruppen und Altersklassen in der Bürgerschaft Schwabach in  praktischer Hinsicht  fördern. Hierzu wird er von der Integrations-Stiftung – die unter dem Dach der Bürgerstiftung Unser Schwabach gegründet wurde – jährlich mit einem Budget ausgestattet. Ob es sich um sozial Benachteiligte, Behinderte oder Menschen mit Migrationshintergrund handelt: Das Engagement von Schwabacher Bürgerinnen und Bürgern kann dazu beitragen, die Lösung von Problemstellungen vor Ort  aktiv mit anzugehen.

 

Langfristig gesehen führen gute Integrationserfolge auch zu Chancen und positiven Beiträgen für den demographischen Wandel. Auch zukünftige Generationen sollen in Schwabach gute Voraussetzungen für Arbeit und ein tolerantes Leben in sozialer Sicherheit finden können.

 

Im Unterschied zur notwendigen und dringend erforderlichen ehrenamtlichen Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern beginnt die Arbeit des Vereins – wenn Projekte für Menschen mit Migrationshintergrund unterstützt werden sollen – für den Förderverein erst dann, wenn die Betroffenen einen gesicherten Aufenthaltsstatus haben und auf längere Sicht oder dauerhaft in Deutschland bleiben können. Hier beginnt dann der oft mühsame Prozess der Integration, der unsere Gesellschaft aber – wenn er gelingt – kulturell und wirtschaftlich bereichert.

 

Neben der finanziellen Unterstützung ist der  Förderverein für Integrationsarbeit auf eine tatkräftige Unterstützung durch viele Mitglieder angewiesen, die ihre Kenntnisse und Erfahrungen einbringen können. Nähere  Informationen können in Kürze der Homepage des Fördervereins www.foerderverein-integration-schwabach.de  entnommen werden oder unter Telefon 09122 / 92 59 43 erfragt werden.

 

Zur Unterstützung der Vereinsarbeit ist ein Förderkreis geplant, deren Mitglieder nicht dem Verein angehören müssen. Namhafte Vertreter der Schwabacher Wirtschaft haben bereits ihre Bereitschaft erklärt daran mitzuwirken.

 

Foto (Manuel Mauer):

Der Vorstand des Fördervereins für Integrationsarbeit „Gemeinsam leben in Schwabach“: (von links) Oliver Blum, Dr. Rezarta Reimann, Dr. Anja Ellrich, Harald Bergmann. Es fehlt Lina Rühl.

2015.10 | Förderverein Gründung

7.10.2015 | Personelle Verstärkung der Integrations-Stiftung Schwabach

SCHWABACH. Mit einer beachtlichen Verstärkung kann die Schwabacher Integrations-Stiftung aufwarten. Professor Dr. Martin Abraham gehört nun dem Stiftungsbeirat an, nachdem ihn Gründer Bernd-Dieter Jesinghausen für eine Mitarbeit gewinnen konnte.

 

Prof. Abraham hat den Lehrstuhl für Soziologie und Empirische Sozialforschung an der Friedrich-Alexander-Universität inne, der sich schwerpunktmäßig mit der Erforschung des Arbeitsmarktes und der Arbeitswelt widmet. Die Arbeit der unter dem Dach der Bürgerstiftung Unser Schwabach gegründeten Integrations-Stiftung und ihres Fördervereins wird durch einige studentische Projektseminare des Lehrstuhls begleitet werden.

 

Der Vorsitzende des Stiftungsbeirates Richard Schwager sieht mit der Berufung von Prof. Abraham eine wesentliche qualitative Aufwertung des Gremiums, insbesondere aber eine fachliche Stärkung für die von der Stiftung verfolgte Zielsetzung der erfolgreichen gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Integration benachteiligter Menschen.

 

Die Ergebnisse des ersten Projektseminars wurden kürzlich im Goldenen Saal  vorgestellt. Die Studenten von Professor Abraham haben untersucht, in welcher Weise für ehrenamtliche Aufgaben – wie sie in der Integrations-Stiftung geleistet werden – Bürgerinnen und Bürger gewonnen werden können und wie man sich mit sinnvollen Tätigkeitsfeldern identifizieren kann.

 

Foto (Manuel Mauer):

WiSo-Professor Dr. Martin Abraham (Mitte) verstärkt künftig den Beirat der Integrations-Stiftung Schwabach. Stifter Bernd-Dieter Jesinghausen und Beiratsvorsitzender Richard Schwager begrüßen den Wissenschaftler.

2015.10 | Integrations-stiftung

2015.07 | Integrations-stiftung logo

2015.07 | Integrationspaten

2015.06 | Logowettbewerb Integrations-stiftung

2015.03 | Bildungs-Paten gesucht

2015.02 | Gründung Integrations-stiftung